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Apotheke im HIT Alte Messe, eine Filiale der Petersbogen-Apotheke e.K.
Strasse des 18. Oktober Nr. 44
04103 Leipzig
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Telefax: 03 41 / 22 55 301
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Spritzen

Häufiges Spritzen und was die Haut dazu sagt...

Sicher haben Sie es auch schon erlebt: Sie spritzen nun seit vielen Jahren, und immer häufiger treffen Sie auf verhärtete Stellen in der Haut. Diese Stellen sind mit der Nadel kaum noch zu durchdringen und fühlen sich auch nicht schön an.

Da Ihnen noch viele "Spritzjahre" bevorstehen, sollten Sie einige Tipps beachten, damit Sie diese Jahre mit heiler Haut überstehen.

Spritzen – aber bitte mit Köpfchen!

Ein Diabetiker, der zum Typ 1 gehört, sticht sich in 40 Jahren ungefähr 60.000 Mal. Durch die Handhabung der Spritze oder des Pens ergibt sich automatisch, dass man manche Stellen einfach häufiger erwischt.

Diese Hautareale können sich im Laufe der Zeit verändern. Das gespritzte Insulin besitzt nämlich die Eigenschaft, auch lokal den Stoffwechsel zu verändern. Das Unterhautfettgewebe, die weiche Unterlage unserer Haut, wird durch das Insulin abgebaut und durch hartes Bindegewebe ersetzt – ähnlich der Entstehung einer Narbe. Dadurch kommt es zu den unschönen und störenden Verdickungen unter der Haut.

Zudem kann es in den Gebieten, die häufiger der Nadel ausgesetzt sind, zu dauerhaften Schädigungen der feinen Hautnerven kommen. Es entsteht eine so genannte lokale Neuropathie. Die gepisackten und gereizten Nerven reagieren mit Juckreiz oder Gefühlsstörungen, die sich in unangenehmem Kribbeln äußern.

Gehen Sie auf Entdeckunsgreise!

Sie können die beschriebenen Folgen des Spritzens am Besten durch einen häufigen Wechsel der Einstichstellen verhindern. Der Körper bietet Ihnen genügend Ausweichmöglichkeiten. Die Wahl der Einstichstelle beeinflusst aber auch die Aufnahme von Insulin in den Körper.

Die Htliste der besten Orte

  • Der Oberschenkel ist eine beliebte Stelle, da er gut zu erreichen ist und die Handhabung der Spritze oder des Pens am einfachsten ist. Der Oberschenkel ist sicher die beste Stelle, um das Spritzen zu erlernen oder neue Pens auszuprobieren. Von hier aus gelangt das Insulin langsam in die Blutbahn.
  • Der Bauch bietet ebenfalls eine gute Fläche. Am Besten spritzt man rund um den Bauchnabel – aber bitte nicht in den Nabel selbst, dies könnte zu Entzündungen führen. Von dieser Region wird das Insulin schnell in die Blutbahn transportiert.
  • Die Außenseiten der Oberarme sind ebenfalls geeignete Stellen. Das Insulin gelangt von hier mittelschnell in den Körper.

Bei der Wahl der Einstichstelle sollten Sie auch beachten, welchen Typ des Insulins Sie spritzen möchten.

Verzögerungsinsuline spritzt man am Besten in Stellen, von denen aus das Insulin langsam oder mittelschnell in den Körper gelangt, da Sie bei diesem Insulin keinen schnellen Wirkungseintritt erwarten.

Möchten Sie eine schnelle Wirkung erzielen, entscheiden Sie sich am Besten für Normalinsulin und eine Einstichstelle, die eine schnelle Aufnahme des Insulins ermöglicht, z.B. den Bauch.

Falls Sie sich schlecht an die Reihenfolge Ihrer Einstichstellen erinnern können, machen Sie sich doch einen Plan, den Sie in die Nähe Ihrer Pens und Blutzuckerstix aufhängen; so behalten Sie den Durchblick.

Sie können den Plan als Tabelle gestalten oder sogar ein Männchen malen, auf dem
Sie die Hautareale markieren. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf, Hauptsache, der Plan wird fester Bestandteil Ihrer täglichen Routine.

Noch einige Regeln zum Schutz Ihrer Haut: Spritzen Sie niemals in

  • Narben
  • Leberflecke
  • Blaue Flecke
  • Verhärtungen
  • Verdickungen
  • andere Hautveränderungen

Sind Sie sich unsicher, fragen Sie Ihren Apotheker. Er hilft Ihnen, die "Spritzjahre " sicher zu meistern.

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