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Gefahr

Frühgeburten durch Screening Test vermeiden

Eine moderne Screening-Methode erkennt Infektionen rechtzeitig.Die Zahl der Frühgeburten ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Jedes 14. der jährlich knapp 700.000 in Deutschland geborenen Babys wird nach weniger als 37 Schwangerschaftswochen geboren, etwa 8.000 Frühchen erblicken sogar nach weniger als 30 Wochen das Licht der Welt. Dies bedeutet hohe Risiken für Mutter und Kind und auch eine zusätzliche Belastung für die ganze Familie.

Die Hauptursache für eine Frühgeburt sind meist unauffällige vaginale Infekte, die bei ungefähr 20 Prozent aller Schwangeren nachweisbar sind. Sie können Wehen oder einen vorzeitigen Blasensprung auslösen. Sabine Pezely von der Direktkrankenversicherung BIG erläutert: 'Zu verfrühten Wehen kommt es, weil die Keime den Geburtskanal und das Fruchtwasser infizieren können und dabei die Freisetzung sogenannter Prostaglandine provozieren. Diese Botenstoffe leiten eine Geburt ein.' Um zu überprüfen, ob das Scheidenklima ausreichend sauer und damit keimfrei ist, sollten Frauen es während der Schwangerschaft untersuchen lassen. Sabine Pezely: 'Untersuchungen haben gezeigt, dass die Frühgeburtenrate durch einen einfachen vaginalen Sekretabstrich zwischen der 16. und 24. Schwangerschaftswoche deutlich reduziert werden kann.'

Die Direktkrankenversicherung BIG bietet deshalb als erste Krankenkasse allen bei ihr versicherten Schwangeren ein Screening-Set an. Es enthält ausführliche Informationen und alle Unterlagen, die der Frauenarzt oder die Frauenärztin bekommen muss, um den Abstrich an das von der Krankenkasse beauftragte Labor zur mikroskopischen Untersuchung zu senden. Sollte das Labor schädliche Infektionen feststellen, kann dagegen rechtzeitig vorgegangen werden. Das Risiko einer Frühgeburt lässt sich auf diese Weise wirkungsvoll senken.

(Quelle: djd/ pt; Foto: djd/ BIG direct)

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