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Trinkmuffel

Durstlöscher für Trinkmuffel

Vier bis fünf Gläser, also etwa einen Liter Flüssigkeit, benötigen vier- bis neunjährige Kinder jeden Tag. Tatsächlich trinken sie aber meist ein bis zwei Gläser zu wenig.

Das liegt oft daran, dass bei Kindern das Durstempfinden noch zu schwach ausgeprägt ist oder sie das Trinken im Eifer des Spiels einfach vergessen. Dabei haben sie einen höheren Wasserbedarf als Erwachsene, denn ihre Hautoberfläche ist vergleichsweise groß. Ein Mangel an Flüssigkeit kann unmittelbar zu einer Verminderung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit oder sogar zu Kreislaufproblemen führen. Deshalb sollten Kinder schon früh daran gewöhnt werden, zu jeder Mahlzeit und auch zwischendurch zu trinken.

Kinder brauchen viel Flüssigkeit – nicht nur im Hochsommer

Ideal ist Wasser – egal, ob Mineralwasser oder Trinkwasser aus der Leitung. Bei Letzterem keine Angst: Leitungswasser gehört tatsächlich zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Eine gute Alternative zu Wasser sind Kräuter- und Früchtetees, möglichst ungesüßt. Auch Saftschorlen, die mit Wasser verdünnt sind, werden für Kinder ausdrücklich empfohlen. Reiner Fruchtsaft ist meist zu energiereich und löscht auch nicht so gut den Durst wie beispielsweise mit Sprudelwasser verdünnter Apfelsaft.

Bei allergiegefährdeten Kindern empfiehlt es sich, keine Mischsäfte zu geben, sondern sortenreinen Saft zu wählen. So können Allergien schnell erkannt werden. Industriell hergestellte Erfrischungsgetränke wie Limonaden, Brausen, Cola-Getränke, Fruchtsaftgetränke und Eistees sind für Kinder dagegen weniger geeignet, weil sie reichlich Zucker oder künstliche Süßstoffe enthalten. Diese Getränke gelten mittlerweile sogar als eine Hauptursache von Übergewicht. Außerdem schadet die Zitronensäure, die in fast allen Erfrischungsgetränken enthalten ist, den Zähnen der Kinder. Und die beliebten Eistees enthalten leider häufig genauso viel Koffein wie Cola-Getränke. Als Alltagsgetränke zum Durstlöschen sind sie für Kinder deshalb alle nicht zu empfehlen.

Milch und Milchmischgetränke zählen aus Sicht der Ernährungswissenschaft nicht zu den Getränken. Da Milch viele wichtige Nähr- und Mineralstoffe enthält, gilt sie als Lebensmittel. In die tägliche Trinkmenge wird sie nicht eingerechnet, sie muss zusätzlich getrunken werden – am besten zu jedem Frühstück oder als Zwischenmahlzeit.

Tabu sind neben sämtlichen alkoholischen Getränken Schwarztee, Bohnenkaffee und Cola-Getränke, denn sie können zu Unruhe und Herzklopfen führen. Um Kinder zum Trinken anzuregen, sollte schon den Kleinen zu jeder Mahlzeit ein geeignetes Getränk (Wasser, Saftschorle, Früchte- oder Kräutertee) angeboten werden. Zwischen den Mahlzeiten steht am besten immer eine Flasche Wasser oder eine Kanne Tee griffbereit. Dabei kann auch ein besonderes Glas oder ein eigener Becher dem Kind Spaß am Trinken vermitteln.

Tipps für Trinkmuffel

Kindergetränke sollten nicht zu heiß und nicht zu kalt getrunken werden. Wer weder mit Wasser noch mit Tee zu begeistern ist, findet vielleicht Geschmack an abgekühltem Früchtetee, gemischt mit Fruchtsaft. Für besondere Anlässe kann beispielsweise eine Kinderbowle eine Alternative zur üblichen Limo sein. Dazu schneidet man Früchte der Saison in mundgerechte Stücke, beträufelt sie mit Zitronensaft und übergießt sie mit der gleichen Menge Apfelsaft und Mineralwasser. Will ein Kind nicht ausreichend trinken, liefern Obst und Gemüse zusätzlich Flüssigkeit. Besonders saftig sind Melonen, Apfelsinen, Tomaten und Gurken.

Fruchtnektar enthält wesentlich weniger echten Saft als Fruchtsaft, nämlich nur 25 bis 50 Prozent – der Rest ist Zuckerwasser. Reine Fruchtsäfte bestehen zu 100 Prozent aus Saft, enthalten außerdem wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Fruchtsaftgetränke und Limonaden enthalten am wenigsten Saft, dafür um so mehr Zucker und Aromastoffe.

Trendgetränke wie Energydrinks, Sport- und Isogetränke sind in der Regel ebenfalls Mixturen aus Wasser, diversen Süßungsmitteln und Zusatzstoffen. Auch sie sind keine geeigneten Produkte für Kinder, in einigen Fällen möglicherweise sogar gesundheitsschädlich.

(Quelle: Deutsches Grünes Kreuz e.V.)

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