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Fruchtbarkeit geht ab dem 30. Lebensjahr zurück

Ursachen von Fruchtbarkeitsstörungen

Kinder sind die Zukunft - doch in Deutschland sind die Geburtszahlen rückläufig. Das liegt nicht nur daran, dass sich Frauen immer öfter gegen ein Kind entscheiden. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge sind rund 1,4 Millionen Frauen und Männer im Alter zwischen 25 und 59 Jahren in Deutschland von ungewollter Kinderlosigkeit betroffen. In aller Regel sind Fruchtbarkeitsstörungen die Ursache. Diese werden oftmals auch erst erkannt, wenn sich Paare nach jahrelangen erfolglosen Behandlungsversuchen an ein spezialisiertes Kinderwunschzentrum wenden. Ein weiterer wesentlicher Grund ist das Alter: Häufig entschließen sich die Partner erst mit Mitte 30, ihren Kinderwunsch in die Tat umzusetzen. Doch die weibliche Fruchtbarkeit geht bereits ab dem 30. Lebensjahr zurück.

Vom Lebensalter abgesehen, können auch Hormon- und Zyklusstörungen, Probleme mit den Eileitern oder der Gebärmutter oder eine Endometriose Gründe für die Unfruchtbarkeit sein. Auch eine ungesunde Lebensweise, die Einnahme von Medikamenten, Geschlechtskrankheiten, Fettleibigkeit und chronischer Stress wirken sich negativ aus. Und das nicht nur bei Frauen: Auch die Fruchtbarkeit von Männern wird davon beeinträchtigt. In vielen Fällen ist der Grund für die Kinderlosigkeit beim sogenannten starken Geschlecht zu suchen. Störungen der Samenproduktion gehören dabei zu den häufigsten Ursachen. Doch nur eine umfassende Untersuchung beim Spezialisten kann Gewissheit geben. Wie es um den Fertilitätsstatus bestellt ist, können spezialisierte Kinderwunschzentren heute mit Hilfe modernster Diagnostik ermitteln und anhand der Ergebnisse individuelle Behandlungen mit guten Erfolgschancen einleiten.

Sogenannte Kinderwunschzentren sind auf die Behandlung von Fruchtbarkeitsproblemen spezialisiert. Hier können sich Betroffene umfassend über aktuelle Behandlungsmethoden informieren. So muss beispielsweise ein Fertilitätshormon, Corifollitropin alfa (Elonva), zur Stimulation der Eizellen nur noch einmal zu Beginn eines Behandlungszyklus in die Bauchdecke gespritzt werden. Bei herkömmlichen Behandlungen war bislang die Hormoninjektion an sieben aufeinanderfolgenden Tagen notwendig.

(Quelle: djd/ pt; Foto: djd/ Elonva)

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